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GSC - Gay Summit Club Allgäu



GSC-Filmfest 2016



GSC-Fimfest 29.10.16 Bad Wörishofen

GSC-Fimfest 06.11.16 Marktoberdorf

Alle Logos, Kommentare u.ä. auf dieser Seite sind Eigentum der entsprechenden Urheber, alles andere auf dieser Seite ist Copyright 2008 by Gay  Summit Club Allgäu


Vergangene Filmfeste


Rückblick auf das Filmfest 2015 und mehr



Fotogalerie der bisherigen Filmfeste

Vielen Dank an die Mindelheimer Zeitung.


Sascha
Deutschland 2010, 102 Min
(Programmänderung: statt "A holy mess")


Das Leben kann verdammt kompliziert sein! Erst recht, wenn man 19, schwul und heimlich verliebt in seinen Klavierlehrer ist. Schwulsein in Köln ist eigentlich kein Dilemma, es sei denn, man hatte noch kein Coming Out, wird von der Mutter als Konzertpianist und vom Vater für die Familienheimkehr nach Montenegro verplant. Und wenn für den Vater Homosexualität eine große Schande und absolutes Tabu ist. Dann wird es höchste Zeit, Entscheidungen zu treffen.

Es gehört schon eine große Portion Mut dazu, endlich zu sich selbst zu stehen.





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Marktoberdorf, 06.11.

Kurzfilmrolle

Kurzfilme aus aller Welt, ob Brasilien, Australien oder USA, ob quer durch Europa oder aus deutschen Landen, wie immer von uns persönlich handverlesen, geprüft und für filmfestwürdig befunden:



Ach wie romantisch: Wir werden Zeuge, wie der Angebetete auf einen überraschenden Heiratsantrag reagiert, während im Nebenraum heimlich sämtliche Freundinnen und Freunde gespannt auf das erlösende "I do" warten.





Selten so gelacht: Eine unschuldige Kinderzeichnung des Sprösslings, auf der unübersehbar von Tims "DIK" die Rede ist, löst bei den Eltern eine veritable Ehekriese aus, die auf beiden Seiten ungeahnte Geheimnisse ans Tageslicht bringt.




Na bitte, geht doch: In ihrem Werbespot "Der Fan" beweist die DB-AG, wie unaufgeregt und selbstverständlich Homosexualität und Fußball unter einen Hut passen.




Anders sein mal ganz anders dargestellt: Im Zeitraffer und mit toller Bildsprache erzählt "Golden" den Lebensweg eines vermeintlichen Aussenseiters, der schließlich merkt, doch nicht ganz allein auf der Welt zu sein.





Pfiffig: "Finde den Fehler" und damit den Unterschied zwischen einem schwulen und einem Heteropaar. Das Ergebnis fällt überraschend aus.






Verwirrung der Gefühle: Zwei beste Kumpels haben die Nacht durchgefeiert und erleben in "Stockholm Daybreak" einen Morgen in der erwachenden Stadt, an dem alles anders sein wird.




Wer hier keine feuchten Augen bekommt, dem ist nicht zu helfen: "La dérade" ist die rührende Geschichte von Simon und Francois. Weil Simon zur See fährt, genießen sie an einem einsamen Strand die letzten Stunden, bis Francois mit einer lebensbedrohenden Herzkrankheit zurück bleibt.





Tatsache und dennoch schier unglaublich: Ein Flüchtling wird von Grenzbeamten festgenommen. Als er während eines Verhörs als Fluchtgrund seine Homosexualität angibt, kommt "Das Phallometer" zum Einsatz, um seine Behauptung zu belegen.





Unser heimlicher Favorit: "Hoi Maya". Ganz allerliebst führt uns eine überraschende Begegnung im Frisiersalon erst weit in die Vergangenheit der Protagonisten und dann zur Erkenntnis, dass es für die große Liebe nie zu spät ist.




Raffiniert, nämlich rückwärts und in Zeitlupe löst das Musikvideo "Secret" das Rätsel auf, wieso es am Anfang des Films zu einer dramatischen Auseinandersetzung kam.





Sind wir nicht alle ein bischen porno? Als Jack mitkriegt, wie ein paar hochwertige Pornoheftchen in einem Altpapiercontainer landen, greift er zu - und wird von ein paar nervigen Klassenkameraden ertappt. Da naht unerwartet Hilfe in Form eines Typen, der aussieht wie ein schwuler Pornostar: "Jackpot"!




Liebe ist universell: Das ist die zentrale Botschaft des wunderschönen Musik- und Tanzfilms "Breath and Sound", egal ob schwarz ob weiß, ob hetero, lesbisch oder schwul.







"Let's fall in love", und das ganz ohne Worte: Clever gemachter Beitrag zum Palermo Pride über zwei Händchen haltende Jungs im Einkaufszentrum. Als sie sich mit einem Kuss verabschieden, wird einer der beiden plötzlich aus einer Gruppe Jugendlicher heraus verfolgt. Wenn das mal gut geht...




Zu Recht prämiert: Ein Date, zwei Sichtweisen, parallel mit Splittscreen-Technik erzählt. Der aufgeregte Junge, der sich auf den Weg zum Rendezvous macht und die nicht minder nervöse junge Frau, die sich auf ihren unbekannten Besuch freut. Bis er endlich da ist, der spannende Moment "Vor deiner Tür".






das waren unsere Filme 2016

Die Mitte der Welt (Preview)
Deutschland, Österreich, 2016, 115 Min.

Regisseur Jakob M. Erwa  ist es gelungen, die komplexe Familiengeschichte feinfühlig aus der Sicht des siebzehnjährigen Phil zu erzählen, vom Erwachsenwerden, vom Unangepasstsein und von der Sprachlosigkeit angesichts großer Gefühle und dunkler Familiengeheimnisse, aber auch davon, wie wichtig Wahrhaftigkeit und Offenheit sind, um die eigene Mitte der Welt nicht zu verlieren. Sensationell und sehr berührend allen voran Louis Hofmann als Phil, ebenfalls ideal besetzt Jannik Schümann als Nicholas.

Inhalt:
Phil ist auf der Suche. So wenig er über seine Vergangenheit und vor allem seinen Vater weiß, so chaotisch ist seine Gegenwart: Mit seiner Mutter Glass, die mal wieder einen neuen Liebhaber hat, der allerdings nicht so schnell aufzugeben scheint wie seine Vorgänger. Mit seiner Zw
illingsschwester Dianne, die sich immer mehr in ihre eigene Welt zurückzieht. Gut, dass wenigstens auf seine beste Freundin Kat Verlass ist, mit der er gechillt abhängen und rumalbern kann. Und dann passiert es: Ein neuer Schüler betritt nach den Sommerferien die Klasse und Phil verliebt sich in der Sekunde unsterblich. Nicholas scheint seine Gefühle zwar zu erwidern, doch er gibt Phil auch viele Rätsel auf. Das Chaos ist perfekt. Die erste große Liebe, aber auch Neid, Eifersucht und Geheimniskrämerei, die nicht zuletzt die Freundschaft mit Kat auf eine harte Probe stellt.


4th man out
USA, 2015, O.m.d.Ut, 84 Min.

Wie ergeht es den Heterokumpels, wenn ihr langjähriger Buddy aus Kindertagen offenbart, dass er schwul ist? Diese warmherzige Komödie erzählt es uns, manchmal etwas derb, meist recht charmant, auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Zu Recht der Hit auf vielen Festivals und mit zahlreichen Publikumspreisen bedacht.

Zum Inhalt:
Nach einer durchzechten Nacht platzt es endlich aus Adam heraus: Ich bin schwul! Seine Kumpels fallen aus allen Wolken. Heißt das nun, dass sie nicht mehr zusammen Football schauen können und keine Tittenwitze mehr machen dürfen? Will Adam ihnen sogar an die Wäsche? Will er nicht - sondern sich das erste Mal verlieben, echte Gefühle zeigen, Sex mit einem Kerl haben. Aber in dem kleinen Provinzstädtchen, in dem Adam jeder nur als straighten Automechaniker kennt, ist das gar nicht so einfach. Nachdem sich der erste Schock gelegt hat, ist für die Kumpels klar: Sie müssen sich etwas einfallen lassen, um Adam zu helfen, wozu sind Freunde schließlich da? Dabei wird genüsslich so manches Hetero- und Homoklischee zelebriert, und doch verliert die symphatische Komödie nie den Blick für das, was echte Freundschaft ausmacht.

Who's gonna love me now

ISR/GB 2016, O.m.e.Ut, 85 Min



Saar wuchs in einem israelischen Kibbuz auf und ist schwul. Nie entsprach er den Erwartungen seiner Eltern, er widersetzte sich den Regeln und wurde schliesslich aus der Siedlung und von der Familie ausgeschlossen. Er verliess seine Heimat Richtung London, genoss dort ein freies Leben – und infizierte sich mit HIV. Das zwang ihn, sein Leben zu überdenken. Im «London Gay Men's Chorus» fand er schliesslich ein neues Zuhause.



Der Halt, den er durch die Männer des Chors erlebt, gibt dem Vierzigjährigen Mut und Kraft für eine Wiederbegegnung mit seinen ihm entfremdeten Eltern und Geschwistern. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, sich ihren Zerwürfnissen und Ängsten zu stellen. Unerwartete Nähe und tiefe Zurückweisung werden zur Herausforderung. Beiläufig beleuchtet Saars sehr persönliche Geschichte auch die faszinierende Vielfalt kulturell und religiös geprägter kollektiver Lebensweisen.



Der Film wird einfühlsam und mit viel Humor erzählt, während der Londoner Schwulenchor für einen fulminanten Soundtrack sorgt.




Ein Mammut-Filmfest liegt hinter uns. Viel Arbeit war's, mit langwierigen Vorbereitungen seit Februar und einem reichhaltigen Programm wie noch nie. 4 Spiel- und 17 Kurzfilme sowie über 50 Torten und Kuchen akquirieren, das war schon viel Holz. Aber strahlende Gesichter samt reichlich gespendetem Applaus sowohl für die Filme als auch die beiden Kinopartner Rudolf Huber und Monika Schubert sowie nicht zuletzt für das ehrenamtliche GSC-Team entschädigten für vieles.


Der Auftakt in Bad Wörishofen war schon mal rundum gelungen - mit einem gut gelaunten, eloquenten Jakob M. Erwa, der seinen wunderbaren, berührenden Film "Die Mitte der Welt" vorstellte, einem begeisterungsfähigen und ausdauernden Publikum sowie den fleißigen Helfern hinter den Kulissen, ob aus Rudolfs Team oder von Seiten des GSC. Unser Dank gilt Euch allen, die Ihr den Tag zu einem Feier-Tag gemacht habt!!!


Vor Teil 2 in Marktoberdorf hatten wir ordentlich Lampenfieber. Selbst die im Ausrichten von Veranstaltungen aller Art äußerst erfahrene Monika Schubert von der Filmburg hatte die Nacht zuvor kaum ein Auge zugetan.

Dabei ist die Premiere in der neuen "Zweigstelle", wie wir finden, vom Start weg pannenfrei, sehr erfreulich und angenehm entspannt über die Bühne gegangen, Lampenfieber hin oder her. Die Stimmung war toll, das Kuchenbüffet noch viel toller und für die Filme gab's viel Lob. Ein herzliches Dankeschön an Monika Schubert und ihr engagiertes Filmburg-Team, dass wir mit dem GSC-Filmfest zu Gast sein durften.


Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim 23. GSC-Filmfest im Herbst 2017!


Vielen Dank an die Mindelheimer Zeitung

Vielen Dank an die Allgäuer Zeitung